[ STEUERKANZLEI · TELEFON ENTLASTEN ]

Steuerkanzlei.
Das Telefon.
Ihr Engpass?

Eine StFa verbringt heute zwei bis drei Stunden pro Tag am Telefon, der Berufsträger wird im Schnitt alle 20 Minuten aus dem Abschluss gerissen. Wie Sie Telefon und Mandantenanrufe entlasten, ohne eine zweite StFa einzustellen.

28. Mai 2026 · 9 Min Lesezeit · Auralex Redaktion

Wer in eine kleine oder mittelgroße Steuerkanzlei kommt und einen halben Tag mitsitzt, sieht zwei Dinge sofort: das Telefon klingelt fast durchgehend, und die Steuerfachangestellte (StFa) am Empfang ist nicht damit beschäftigt, was sie eigentlich gelernt hat. Sie sortiert Belegnachfragen, gibt Honorarauskünfte weiter, stellt Termin-Anfragen durch und vermittelt zwischen Mandant und Berufsträgerin. Wenn dann ein vierter Anruf parallel kommt, geht keiner mehr ran.

Genau das ist der Engpass, den Steuerberater meinen, wenn sie sagen: „Ich brauche mein Telefon entlastet." Nicht abgeschafft. Nicht ausgelagert. Entlastet. Das Team soll wieder die Arbeit machen können, für die es bezahlt wird. Buchführung, Jahresabschluss, Lohnbuchhaltung, Mandanten-Beratung. Nicht 30 mal am Tag das gleiche Beleg-Telefonat führen.

In diesem Beitrag rechnen wir vor, wie viel Zeit eine typische Steuerkanzlei am Telefon verliert, warum die offensichtliche Antwort („wir stellen eine zweite StFa ein") in 2026 selten funktioniert, welche vier Lehnen-Stellen tatsächlich helfen und was berufsrechtlich nach § 57 StBerG und § 203 StGB zu beachten ist.

Die vier Quellen der Telefon-Last in der Steuerkanzlei

Das Telefon der Kanzlei ist nicht ein Problem. Es ist vier Probleme, die alle in dasselbe Gerät einlaufen. Wer das Telefon entlasten will, muss diese vier Quellen erst trennen, weil jede eine andere Lösung braucht.

Quelle 1: Belegnachfragen und operative Routine

Der größte Anteil. Belege fehlen, eine Rechnung ist doppelt, der Mandant hat im DATEV Unternehmen Online etwas hochgeladen und will wissen, ob es angekommen ist. In den meisten Kanzleien gehen 40 bis 60 Prozent aller Anrufe auf diese Kategorie. Sie sind operativ wichtig, fachlich aber trivial. Genau diese Anrufe sind die, die der StFa den ganzen Tag fressen, ohne dass am Ende des Tages ein einziger Jahresabschluss näher an der Abgabe ist.

Quelle 2: Termin- und Rückruf-Anfragen

Mandanten wollen ein Bilanzgespräch, einen Beratungstermin zur Einkommensteuer, einen Rückruf zum Lohnsteuerbescheid. Diese Anrufe sind kurz, aber sie zwingen die StFa, in den Kalender der Berufsträger zu schauen, freie Slots zu suchen, mit Sprechzeiten abzugleichen und zurückzurufen, wenn der Mandant beim ersten Versuch nicht erreichbar ist. Pro Termin-Anfrage gehen leicht 10 bis 15 Minuten Sekretariats-Zeit drauf, davon mindestens ein Drittel reine Koordinationsschleifen.

Quelle 3: Berufsträger-Unterbrechung

Die teuerste Quelle, weil sie nicht in der StFa sichtbar wird, sondern im Berufsträger. Wer einen Jahresabschluss vorbereitet oder eine Steuererklärung prüft, ist nach jeder Telefon-Unterbrechung laut Konzentrationsforschung im Schnitt 15 Minuten lang nicht wieder im Thema. Bei vier bis sechs Unterbrechungen pro Vormittag heißt das: eine ganze Vormittagsstunde verschwindet in der Wiedereinstiegs-Zeit, ohne dass jemand sie verrechnet.

Quelle 4: Saison-Spitzen, in denen alles gleichzeitig kommt

Zwischen Februar und Juni Jahresabschluss-Saison, zwischen Juli und August Einkommensteuer-Welle für Selbstständige und Privatmandanten, im Dezember die Vorab-Anfragen für das neue Jahr. In diesen Wochen steigt das Anrufvolumen in vielen Kanzleien um 50 bis 80 Prozent, und gleichzeitig sind Berufsträger und Mitarbeitende am wenigsten verfügbar. Das ist die Phase, in der eine zweite StFa-Stelle üblicherweise zum ersten Mal ernsthaft diskutiert wird.

Beispielrechnung: Wie viel Zeit eine Drei-Berufsträger-Kanzlei am Telefon verliert

Nehmen wir eine typische Kanzlei in Deutschland: ein Steuerberater (Inhaber), eine angestellte Steuerberaterin, eine Steuerfachwirtin, zwei Steuerfachangestellte, Mandantenstruktur überwiegend kleine GmbHs, Selbstständige, EkSt-Mandanten, einige Lohnbuchhaltungs-Mandate. Der Inhaber sagt, das Telefon laufe „wie immer". Schauen wir uns die Zeit-Mathematik an. Wichtig: die zugrundeliegenden Werte sind konservative Branchen-Schätzungen aus angrenzenden Service-Studien, keine harten StBerG-Zahlen.

Pro Werktag erhält eine solche Kanzlei realistisch 50 bis 80 Anrufe. Selbst wenn man von 60 Anrufen ausgeht, mit einer durchschnittlichen Gesprächsdauer von 3,5 Minuten plus 1 bis 2 Minuten Nacharbeit (Notiz, Mandantenakte öffnen, Termin im DATEV-Kalender eintragen, Mail an Berufsträger), landet man bei:

Diese Zahl wirkt zuerst hoch. Sie wird sofort plausibel, wenn man dem Team einen Tag lang einen einfachen Strich pro Telefonat machen lässt. In nahezu jeder Kanzlei, der wir das vorschlagen, kommt am Ende des Tages eine Strichliste zurück, die noch über dieser Schätzung liegt. In den Saison-Spitzen verdoppelt sich der Wert. Und das, ohne dass ein einziger zusätzlicher Mandant gewonnen wurde.

„Läuft doch." Diesen Satz hören wir jede Woche von Steuerberatern. Steven Bartlett nennt das in „The Diary of a CEO" Lean-Out: so überzeugt von der eigenen Sicht zu sein, dass man neue Informationen aktiv ignoriert. Nicht aus Dummheit. Sondern weil man recht hat, bei der falschen Frage.

Die richtige Frage lautet nicht, ob das Telefon abgenommen wird. Die richtige Frage lautet, was Ihre StFa und Ihre Berufsträgerin in diesen 2 bis 3 Stunden täglich nicht machen, weil sie am Telefon hängen. In einer Kanzlei mit drei Berufsträgern ist das jede Woche ein voller Personentag, der nicht in Buchführung, Lohn oder Mandanten-Aufnahme fließt. Auf das Jahr gerechnet sind das mehr als 50 Arbeitstage StFa-Kapazität, die das Telefon frisst. Und niemand bemerkt es, weil verlorene Konzentration nirgendwo in DATEV oder in der Stundenerfassung auftaucht.

2–3 h
verbringt eine StFa pro Tag am Telefon, in Saison-Wochen mehr
15 min
Wiedereinstiegs-Zeit pro Berufsträger-Unterbrechung (Konzentrationsforschung)
+80 %
mehr Anrufvolumen in den Saison-Wochen (Feb bis Jun, Jul bis Aug)
50+ Tage
StFa-Kapazität pro Jahr, die das Telefon konservativ frisst

Warum „wir stellen eine zweite StFa ein" 2026 selten die richtige Antwort ist

Die offensichtliche Reaktion auf überlastetes Telefon: jemand muss zusätzlich abnehmen. Das ist auch die teuerste Reaktion. Eine zusätzliche Steuerfachangestellte kostet inklusive Lohnnebenkosten, Sozialversicherung und Urlaubsvertretung 3.200 bis 4.800 Euro pro Monat. Das löst das Problem teilweise, wenn sie überhaupt eingestellt werden kann.

Drei Punkte machen diese Lösung in der Realität schwierig. Erstens: der Fachkräftemangel im StFa-Bereich macht die Suche heute zu einer 6- bis 12-Monats-Aufgabe. Der Bundessteuerberaterkammer beobachtet seit Jahren einen ausgeprägten Engpass auf der Sekretariats-Ebene. Zweitens: zwei StFa nehmen nicht fünf Anrufe parallel an. Wenn am Montagvormittag um 9 Uhr fünf Mandanten gleichzeitig wegen Belegnachfragen anrufen, hört die zusätzliche StFa genau einen davon. Drittens: außerhalb der Bürozeiten, abends, am Wochenende, in Urlaubswochen, in der Mittagspause, ist die Erreichbarkeit unverändert null. Und genau in den Randzeiten rufen Mandanten an, die tagsüber selbst gearbeitet haben.

Hinzu kommt der weiche Punkt: eine zweite StFa, die ausschließlich Telefon und Empfang macht, ist in einer kleinen Kanzlei oft unterfordert. Eine, die parallel Buchführung machen soll, ist durch das Telefon strukturell genauso gestört wie die erste. Das Problem verschiebt sich, es löst sich nicht.

Vier Hebel, die das Telefon tatsächlich entlasten

Wer das Telefon in der Steuerkanzlei strukturell entlasten will, hat in der Praxis vier Hebel zur Verfügung. Diese sind nicht alternativ zueinander, sondern stapelbar. Jeder allein bringt 10 bis 20 Prozent Entlastung. Zusammen 60 bis 80 Prozent. Hier eine ehrliche Einordnung dessen, was wir in der Beratung sehen.

Hebel 1: Mandanten-Self-Service für Beleg- und Status-Anfragen

Belegfragen sind der größte Anteil. Wer DATEV Unternehmen Online oder eine vergleichbare Mandanten-Plattform konsequent ausrollt, kann einen großen Teil dieser Anrufe über Such- und Statusfunktionen abfangen. Voraussetzung: jeder Mandant ist tatsächlich freigeschaltet, geschult und nutzt die Plattform. In der Praxis liegt der echte Abdeckungsgrad selten über 50 Prozent, weil ältere Mandanten oder kleine Selbstständige sich lieber kurz melden. Der Hebel ist real, aber begrenzt.

Hebel 2: Online-Termin-Buchung für Standard-Anfragen

Eine Calendly- oder Microsoft-Bookings-Integration für Standard-Termine (Beratungsgespräch, Erstgespräch, Lohnsteuerbescheid-Rückruf) löst die Termin-Anfragen-Quelle weitgehend. Das funktioniert besonders gut bei jungen GmbH-Mandanten und Selbstständigen. Bei Bestandsmandanten und älteren Mandantengruppen werden Termine weiterhin telefonisch vereinbart, was berufsbedingt auch sinnvoll bleibt, weil der Berufsträger den Mandanten beim Termin-Festlegen oft schon priorisieren oder verlagern möchte.

Hebel 3: Strukturierter Anruf-Trichter durch IVR (Sprachmenü)

Ein klassisches Sprachmenü („Drücken Sie die 1 für Belegfragen, die 2 für Termine, die 3 für Lohnbuchhaltung") löst das Problem in der Praxis nur teilweise. Mandanten empfinden Sprachmenüs bei einer Steuerkanzlei oft als unpassend, drücken am Ende doch die 0 und landen wieder bei der StFa. Ein gut gemachtes IVR reduziert das Anrufaufkommen um vielleicht 10 bis 15 Prozent. Mehr nicht.

Hebel 4: KI-Telefonassistent mit Triage und Übergabe

Der wirksamste Hebel, weil er die anderen drei verstärkt. Ein moderner KI-Telefonassistent nimmt jeden Anruf in 1 bis 3 Sekunden an, parallel auch mehrere gleichzeitig, rund um die Uhr. Er klingt natürlich, spricht im Tonfall Ihrer Kanzlei und unterscheidet anhand Ihrer eigenen Regeln zwischen Belegnachfrage, Termin-Anfrage, Honorar-Rückfrage, Erstkontakt und sensiblen Themen, die der Berufsträger persönlich zurückrufen muss. Statt 60 Anrufen pro Tag landen nur die 15 bis 20 in der StFa, die wirklich menschliche Bearbeitung brauchen. Der Rest wird strukturiert dokumentiert und einmal täglich gebündelt zugestellt.

Wie ein KI-Telefonassistent in der Steuerkanzlei konkret arbeitet

Konkret läuft es so: ein Mandant ruft an. Der Assistent meldet sich mit dem Namen Ihrer Kanzlei, klärt in einer kurzen Frage das Anliegen und reagiert nach Ihrer eigenen Triage-Logik.

Das Ergebnis: Ihre StFa sieht am Morgen eine gebündelte Liste der eingegangenen Anrufe, sortiert nach Kategorie und Priorität. Termine sind teilweise schon im Kalender. Belege sind teilweise schon zugeordnet. Was tatsächlich menschliche Bearbeitung braucht, ist klar markiert. Der Berufsträger wird vormittags nicht mehr unterbrochen, sondern bekommt seine Rückruf-Liste in einem Block, den er selbst nach Wichtigkeit abarbeiten kann.

Berufsrecht: was Sie prüfen müssen, bevor Sie ein System einführen

Anders als ein normales Dienstleistungsunternehmen darf eine Steuerkanzlei nicht jedes Telefon-System einsetzen. § 57 StBerG verpflichtet jede Steuerberaterin und jeden Steuerberater zur Verschwiegenheit über alles, was im Rahmen der Berufsausübung bekannt wird. Im Datenverarbeitungs-Kontext greift analog zu Heilberufen und Anwälten § 203 StGB. Wer hier einen Anbieter wählt, der diese Pflichten nicht förmlich übernimmt, hat ein berufsrechtliches Risiko, das nicht durch eine AVV alleine abgedeckt ist.

Praktisch heißt das, der Anbieter muss eine ausdrückliche Verpflichtungserklärung zur Verschwiegenheit unterschreiben, das System in einem geschlossenen, DSGVO-konformen Kreis arbeiten und der Telefonassistent darf keine inhaltlichen Steuersachverhalte am Telefon abfragen. Wir bei Auralex ergänzen den Vertrag für Steuerkanzleien um eine Verpflichtung nach Vorbild der Bitkom-Mustervereinbarung zu § 203 StGB, geführt für jeden Subprocessor, mit Hosting in Deutschland.

Wir bauen den Telefonassistenten nicht von der Stange. Wir richten ihn auf Ihre Kanzlei ein, mit Ihren Sprechzeiten, Ihrer Mandantenstruktur, Ihrer Triage-Logik und Ihrer Übergabe-Regel an Berufsträger und Mitarbeitende. Sie entscheiden Modul für Modul, welche Anrufgruppen vollständig durch den Assistenten geführt werden und welche an Ihr Sekretariat durchgestellt werden. Wir sind Wegbegleiter, nicht Verkäufer.

Telefon-Last durchrechnen

Der nächste Schritt: Ihre echten Telefon-Stunden in 10 Minuten

Statt zu raten, wie viel Zeit Ihr Kanzlei-Team täglich am Telefon verbringt, schlagen wir Folgendes vor: ein 10-minütiges Diagnose-Gespräch, in dem wir Ihre konkreten Zahlen ansehen. Anzahl Berufsträger und StFa, durchschnittliches Anrufvolumen, Mandantenstruktur, Saison-Wochen mit den höchsten Anrufspitzen, vorhandene Mandanten-Plattform-Nutzung. Daraus ergibt sich für Ihre Kanzlei ein konkreter Stunden-Korridor pro Woche, den ein KI-Telefonassistent realistisch zurückgewinnen kann. Keine Werbung, keine Demo, keine Pauschal-Aussagen. Wir rechnen Ihre individuelle Lösung im Diagnose-Call durch, kostenlos und unverbindlich.

Auralex baut Ihr KI-System Schritt für Schritt auf, im Tempo Ihrer Kanzlei. KI-Telefonassistent zuerst, danach WhatsApp-Reminder für Mandantentermine, Belege-Erinnerungen und Custom-Automatisierungen Modul für Modul, wenn Sie es brauchen. Wenn Sie verstehen wollen, wie wir mit Kanzleien zusammenarbeiten, finden Sie die vier Phasen unserer Begleitung auf auralex-agents.de/auralex-pfad. So arbeiten wir mit Kunden zusammen, vier Phasen, Sie entscheiden nach jeder neu.

[ HÄUFIGE FRAGEN ]

Was Steuerberater
am häufigsten fragen

Wie viele Stunden am Tag verbringt eine StFa typischerweise am Telefon?

In einer mittleren Steuerkanzlei mit zwei bis fünf Berufsträgern landen Studien aus angrenzenden Service-Branchen bei zwei bis drei Stunden reiner Telefonzeit pro Mitarbeitenden im Sekretariat, in Saison-Wochen häufig mehr. Hinzu kommt die Unterbrechung des Berufsträgers, die laut Konzentrationsforschung pro Anruf rund 15 Minuten echte Wiedereinstiegszeit kostet, bis die Buchhaltung oder der Abschluss wieder im Kopf ist.

Welche Anrufarten lassen sich in einer Steuerkanzlei sinnvoll automatisieren?

Sinnvoll automatisierbar sind: Termin-Anfragen, Belegnachfragen, Rückfragen zur Honorarrechnung, Status-Anfragen zum Jahresabschluss, ELSTER-Zugang-Themen, allgemeine Erstkontakt-Aufnahme (Name, Rückrufnummer, Mandantenwunsch, Rechtsform, Dringlichkeit). Echte Steuerberatung am Telefon wird dagegen niemals automatisiert. Diese Anrufe werden strukturiert an Ihre Berufsträger weitergeleitet, ohne dass am Telefon inhaltliche Sachverhalte abgefragt werden.

Ist ein KI-Telefonassistent mit der Verschwiegenheit nach § 57 StBerG vereinbar?

Ja, sofern der Anbieter eine ausdrückliche Verpflichtungserklärung zur Verschwiegenheit unterschreibt, das System in einem geschlossenen, DSGVO-konformen Kreis arbeitet und keine inhaltlichen Steuersachverhalte am Telefon abfragt. Auralex ergänzt § 57 StBerG für Steuerkanzleien um eine analoge Verpflichtung nach Vorbild der Bitkom-Mustervereinbarung zu § 203 StGB, getragen für jeden Subprocessor.

Kann ein KI-Telefonassistent Bestandsmandanten von Erstkontakten unterscheiden?

Ja. Der Assistent erkennt anhand der Rufnummer und kurzer Rückfragen, ob ein Bestandsmandant oder ein Erstkontakt anruft, und behandelt beide unterschiedlich. Bestandsmandanten werden direkt nach Anliegen geroutet (Beleg, Termin, Honorar, Berufsträger-Rückruf). Erstkontakte werden mit den nötigen formalen Angaben aufgenommen und mit Priorität an die StFa oder den fachlich passenden Berufsträger weitergeleitet.

Was passiert in den Saison-Wochen, wenn das Anrufvolumen explodiert?

Genau dort liegt der eigentliche Hebel. Zwischen Februar und Juni und Juli und August steigt das Anrufvolumen in vielen Kanzleien um 50 bis 80 Prozent. Ein KI-Telefonassistent nimmt jeden Anruf in 1 bis 3 Sekunden an, parallel auch mehrere gleichzeitig, ohne dass eine zweite StFa eingestellt werden muss. Die Triage-Regeln können für Saison-Wochen angepasst werden, sodass dringende Anliegen anders priorisiert werden als außerhalb.

Wie lange dauert die Einrichtung eines KI-Telefonassistenten in der Steuerkanzlei?

Bei Auralex liegt die Einrichtung bei maximal fünf Werktagen vom unterschriebenen Vertrag bis zum ersten echten Anruf. In dieser Zeit nehmen wir Ihre Sprechzeiten, Ihre Mandantenstruktur, Ihre Triage-Logik und Ihre Übergabe-Regel an Berufsträger und Mitarbeitende auf. Sie entscheiden Modul für Modul, welche Anrufgruppen vollständig durch den Assistenten geführt werden und welche an Ihr Sekretariat durchgestellt werden.

Wie viel Zeit gewinnt das Kanzlei-Team realistisch zurück?

Eine ThinKIQ-Fallstudie zu KI-Telefonassistenten in arztnahen Service-Berufen weist rund 90 Minuten gewonnene Team-Zeit pro Tag aus. In unserer Modellrechnung für eine Drei-Berufsträger-Kanzlei landen wir konservativ bei 1 bis 2 Stunden pro Tag für die StFa plus 4 bis 6 reduzierten Berufsträger-Unterbrechungen. Der genaue Wert hängt von Mandantenstruktur und Saison ab und wird im Diagnose-Gespräch durchgerechnet.

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Wir rechnen in 10 Minuten Ihre konkrete Telefon-Last durch, mit Ihren echten Anruf- und Saison-Zahlen. Keine Demo, keine Pauschal-Aussagen. Kostenlos und unverbindlich.

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